MATTI & LOTTIS FREUNDE
Die Lernpersönlichkeiten machen unterschiedliche Lernbedürfnisse sichtbar. Sie helfen dir, Verhalten neu einzuordnen und dein Kind passender zu begleiten – ohne es in eine Schublade zu stecken.
Ein verständliches Modell für Eltern – entwickelt aus Lerntherapie, Lerncoaching und Familienbegleitung.
WARUM GUTE TIPPS OFT NICHT REICHEN
Ein Kind beginnt nicht mit den Hausaufgaben. Ist es wirklich unmotiviert? Oder fehlt gerade Sicherheit, Struktur, ein klares Ziel, Bewegung oder die Möglichkeit, selbst mitzuentscheiden?
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:
„Wie bringe ich mein Kind zum Lernen?“
Sondern vielmehr:
„Was braucht mein Kind, damit es gut lernen kann?“
EIN MODELL FÜR MEHR VERSTÄNDNIS
Die Lernpersönlichkeiten machen typische Bedürfnisse beim Lernen sichtbar und geben Eltern und Kindern eine gemeinsame Sprache dafür.
Sie zeigen, was ein Kind motiviert, was es unter Druck setzt und welche Art von Unterstützung ihm helfen kann.
Was geschieht vor, während und nach einer Lernsituation?
Welches Bedürfnis könnte hinter dem Verhalten stehen?
Was könnte diesem Kind jetzt konkret helfen?
DIE FÜNF LERNPERSÖNLICHKEITEN
Jedes Kind trägt Anteile aller fünf Lernpersönlichkeiten in sich. Meist zeigen sich ein oder zwei besonders deutlich.
Bewegung · Abwechslung · Gemeinschaft
Lotti ist neugierig und lernt gern durch Erleben. Unter Druck wirkt sie schnell abgelenkt oder unruhig.
Ziele · Herausforderung · Fortschritt
Filou möchte etwas erreichen. Er braucht klare Ziele, sichtbare Fortschritte und Aufgaben, an denen er wachsen kann.
Freiheit · Kreativität · Wahl
Fayra denkt eigene Wege. Zu enge Vorgaben und monotone Wiederholungen können Widerstand auslösen.
Ruhe · Sicherheit · Verbindung
Tilo arbeitet gründlich und einfühlsam. Bei Hektik oder Kritik zieht er sich eher zurück.
Klarheit · Struktur · Überblick
Elva liebt Ordnung und verlässliche Abläufe. Fehler und offene Situationen können sie lange beschäftigen.
FAST IMMER EIN MISCHTYP
Lernpersönlichkeiten sind keine festen Schubladen. Je nach Aufgabe, Alter, Umfeld und Stress können unterschiedliche Seiten deines Kindes sichtbar werden.
Ein Kind kann zum Beispiel kreativ und freiheitsliebend wie Fayra sein, in Prüfungssituationen aber mehr Sicherheit wie Tilo brauchen. Oder es plant sorgfältig wie Elva und wird gleichzeitig durch Herausforderungen wie Filou motiviert.
Im Alltag: viele eigene Ideen und großer Wunsch nach Freiheit, unter Druck aber eher Rückzug.
Hilfreich: Wahlmöglichkeiten innerhalb eines verlässlichen Rahmens.
Im Alltag: hohe Ansprüche, Ehrgeiz und der Wunsch, Dinge richtig zu machen.
Hilfreich: klare Etappen, sichtbarer Fortschritt und erreichbare Herausforderungen.
SO NUTZT IHR DAS MODELL
Das Modell wird dann hilfreich, wenn es euren Blick und euer Handeln in konkreten Situationen verändert.
01 · Verhalten besser verstehen
Blockade, Wut oder Ablenkung werden nicht sofort als fehlender Wille bewertet. Ihr schaut zuerst: Was könnte hinter dem Verhalten stecken?
02 · Passender unterstützen
Ihr entscheidet bewusster, ob euer Kind gerade Struktur, Bewegung, Wahlmöglichkeiten, Sicherheit oder eine Herausforderung braucht.
03 · Beobachten und anpassen
Ihr beobachtet gemeinsam, was sich verändert, passt kleine Schritte an und stärkt dabei zunehmend die Selbstständigkeit eures Kindes.
WAS DAS MODELL NICHT IST
Das Lernpersönlichkeits-Konzept gibt Orientierung. Sie dürfen niemals zu neuen Etiketten oder starren Erwartungen werden.
„Im Moment zeigt mein Kind viel von … – was könnte es jetzt brauchen?“
So bleibt das Modell offen, neugierig und entwicklungsorientiert.
ENTWICKELT AUS DER PRAXIS
Familien stärken.
Ich habe das Lernpersönlichkeits-Konzept entwickelt, weil pauschale Lerntipps vielen Familien nicht helfen. Entscheidend ist, die Verbindung zwischen Kind, Aufgabe, Stress und familiärer Begleitung zu verstehen.
Als Lern- und Familientherapeut sowie Lerncoach nutze ich das Modell nicht als fertige Antwort, sondern als gemeinsamen Ausgangspunkt: beobachten, verstehen, ausprobieren und anpassen.
Matthias Dede, M.A.
Lern- und Familientherapeut · Lerncoach
FRAGEN UND ANTWORTEN
Die Lernpersönlichkeiten sollen Orientierung geben – nicht neue Unsicherheit erzeugen. Hier findest du die wichtigsten Antworten zur Einordnung und Anwendung.
Noch unsicher, was zu deinem Kind passt?
Der kostenlose Lernpersönlichkeits-Test gibt dir eine erste Orientierung und zeigt, welche Bedürfnisse beim Lernen besonders wichtig sein könnten.
Die meisten Kinder zeigen Anteile mehrerer Lernpersönlichkeiten. Welche Seite stärker sichtbar wird, kann außerdem von Situation, Aufgabe, Alter oder Stress abhängen. Entscheidend ist deshalb nicht ein einzelner Typ, sondern das individuelle Zusammenspiel.
Die Lernpersönlichkeiten sind ein pädagogisch-psychologisches Orientierungsmodell. Sie basieren auf Erkenntnissen der Lern- und Entwicklungspsychologie, unter anderem zu Motivation, Selbstregulation, Stress und individuellen Lernbedürfnissen. Diese Grundlagen werden in ein verständliches Modell übersetzt, das Eltern und Kindern hilft, Lernverhalten besser einzuordnen und passende Unterstützung auszuwählen. Ziel ist dabei nicht, Kinder fest einem Typ zuzuordnen, sondern genauer zu verstehen: Was braucht dieses Kind in dieser Situation?
Das Modell ist keine Diagnostik und kann diese auch nicht ersetzen.
Kinder entwickeln sich, sammeln Erfahrungen und lernen neue Strategien. Gleichzeitig bleiben grundlegende temperamentbedingte Tendenzen oft relativ stabil. Ein eher introvertiertes Kind wird beispielsweise nicht plötzlich dauerhaft sehr extrovertiert, und ein sensibles, vorsichtiges Kind muss nicht zu einem besonders risikofreudigen Kind werden. Es kann aber lernen, mit Unsicherheit besser umzugehen, mutiger zu handeln und neue Situationen zunehmend selbstbewusst zu bewältigen.
Deshalb verstehen wir das Lernprofil nicht als starres Etikett, sondern als Momentaufnahme auf der Grundlage relativ stabiler Bedürfnisse und aktueller Erfahrungen.
Sie helfen Eltern, die Ursache einer Blockade genauer zu prüfen und Unterstützung gezielter auszuwählen – zum Beispiel mehr Orientierung und Struktur, eine neue Strategie, Wahlmöglichkeiten oder ein sichtbares Ziel. Es wird auch gezielt auf
Während die Lerntherapie vor allem an fachlichen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen arbeitet, berücksichtigt der Lernpersönlichkeits-Ansatz zusätzlich Motivation, Selbstwert, Stress, Selbstregulation und den Familienalltag. Das Angebot richtet sich an Familien, bei denen Lernen zuhause bereits zur Belastung geworden ist und die ihr Kind über die fachliche Förderung hinaus besser verstehen und passender begleiten möchten. Eine notwendige Lerntherapie oder Diagnostik wird dadurch nicht ersetzt.
DER NÄCHSTE SCHRITT
Die Lernpersönlichkeiten helfen euch zu verstehen, was euer Kind beim Lernen braucht. In der persönlichen Begleitung entwickeln wir daraus konkrete Schritte für eure Konflikte, Routinen und Lernmomente zuhause.
6 WOCHEN PERSÖNLICHE ELTERNBEGLEITUNG
Live und online in einer kleinen festen Gruppe – aktuell speziell für Eltern von Kindern mit LRS.
✓ maximal 6 Familien pro Gruppe
✓ alltagsnah und persönlich begleitet
✓ unverbindliches Kennenlernen vorab
Deine Anfrage ist noch keine Buchung. Wir lernen uns zunächst persönlich kennen und schauen, ob die Begleitung zu euch passt.
Wir verwenden notwendige Technologien und – nur mit deiner Zustimmung – externe Inhalte von Tally und Calendly. Du kannst zustimmen, ablehnen oder deine Auswahl jederzeit ändern.